Wechseljahrsbeschwerden mit Ernährung begegnen

Wechseljahrsbeschwerden mit Ernährung begegnen

Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, sind bei der Frau die Jahre der hormonellen Umstellung vor und nach der Menopause, wenn die Eierstöcke ihre Produktion einstellen und die Menstruation schließlich ausbleibt. Die häufigsten Beschwerden während der Wechseljahre sind Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Zur Linderung von Hitzewallungen eignen sich Pflanzenpräparate wie Mönchspfeffer, Rotklee oder Silberkerze. Von einer Hormonersatztherapie wird aus heutiger Sicht eher abgeraten.

Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, sind bei der Frau die Jahre der hormonellen Umstellung vor und nach der Menopause, wenn die Eierstöcke ihre Produktion einstellen und die Menstruation schließlich ausbleibt. Die häufigsten Beschwerden während der Wechseljahre sind Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Zur Linderung von Hitzewallungen eignen sich Pflanzenpräparate wie Mönchspfeffer, Rotklee oder Silberkerze. Von einer Hormonersatztherapie wird aus heutiger Sicht eher abgeraten.

Die Beschwerden lassen sich deutlich durch die Veränderung des Lebensstils reduzieren. Im Hinblick auf die Ernährung bedeutet dies, vermehrt Lebensmittel zu verzehren, die Phytohormone enthalten. Das sind zum einen die aus dem asiatischen Raum bekannten Sojaprodukte wie Tofu, Sojajoghurt und Sojamilch. Eine zweite Gruppe der Phytohormone, die sogenannten Lignane, finden sich in unseren heimischen Lebensmitteln. Vor allem im Leinsamen und im Getreide. In  geringeren Mengen auch im Brokkoli, Möhren und Zwiebeln, sowie im Ost , wie z. B. Granatäpfelen, Äpfeln und Birnen.

Vegetarierinnen leiden viel seltener an den Beschwerden

Der tägliche Verzehr der Lebensmittel, die Phytohormone enthalten, führt zu den genannten positiven Ergebnissen. Übrigens wirken die Phytohormone zudem antikarzerogen und antioxidativ.

Aus den genannten Gründen ist für die Frau in den Wechseljahren eine pflanzenbetonte Kost zu empfehlen-unter Einbeziehung der Phytoöstrogene. Durch die sinkende Östrogenkonzentration wird der Darm häufig empfindsamer. Hier wird von größeren Mengen Rohkost abgeraten.

Weitere Tipps:

Während der Wechseljahre sollen täglich zwei Liter Flüssigkeit getrunken werden. Um Übergewicht zu vermeiden, alle stark gesüßeten Getränke tunlichst gemeiden.

Bei Hitzewallungen einfach mal den Kaffee weglassen und durch "Vollmers Grüner Hafertee" erstetzen. Dieser wirkt mild entsäuernd und ausgleichend auf den weiblichen Organismus.

Wenn Sie mehr wissen wollen zu diesem Thema und über die heilende Wirkung von Mutter Natur, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Ich bin für Sie da.

Bild:StockWERK@fotolia.com