Aus der Praxis:
Ob Prüfungsängste, Lernschwierigkeiten, Unruhe, Agressionen oder Bettnässen. Wenn Kinder schwierige Phasen erleben, sind Bachblüten-Mischungen ideal geeignet.


Bachblütentherapie

  • Selbstbewusster Umgang mit individuellen Alltagsproblemen
  • Wunsch nach Persönlichkeitsentfaltung
  • Unterstützung in belastenden Lebenssituationen und bei Entwicklungsprozessen
  • Besonders bewährt bei psychosomatischen Beschwerden

Behandlungsbeispiel:

Manuela B.* ist komplett überfordert, als sie mich um Rat fragt. Sie ist Mutter von zwei Kindern, ihr Mann ist selbständig, sie arbeitet bei ihm im Büro mit, und ihre eigene Mutter ist pflegebedürftig. Über ihr bricht alles zusammen, sie fühlt sich ausgebrannt.

„Das ist ein typisches Anwendungsgebiet der Bachblütentherapie. Die Therapie besteht aus Lebensberatung und der Einnahme von Tropfen, die aus verschiedenen Bachblüten gewonnen werden. Dabei steht jede Blüte für ein bestimmtes inneres Thema.“

Im Gespräch und in einer Rückführung zu Beginn der Therapie wird deutlich, dass Manuela B. anderen zwanghaft das geben will, was sie selbst so dringend braucht. Vier Bachblüten werden zur Unterstützung miteinander kombiniert: Elm, die Ulme, steht für die derzeitige Überforderung, eine Art von Erschöpfungskrise.  Centaury, das Tausendgüldenkraut, steht für das Unvermögen, Nein zu sagen. Der Centaury-Mensch verliert leicht seinen Eigenwillen und verpasst möglicherweise seine eigene Lebensaufgabe. Heather, das Heidekraut, steht für Selbstbezogenheit und starke Bedürftigkeit. Der tiefe Wunsch nach persönlicher Anerkennung. Und Red Chestnut, die rote Kastanienblüte, ist  für Menschen gedacht, die sich mehr um andere als um sich selbst kümmern. Oft unfähig, loszulassen. Das gemeinsame Gespräch und die Kombination dieser vier Bachblüten in Tropfenform helfen ihr, aus dem Hamsterrad zu entkommen, und wieder für sich selbst zu sorgen. Die ersten 4 Wochen nimmt sie die Tropfen täglich ein. Danach findet nur noch alle 8 – 10 Wochen ein Gesprächstermin statt. Er dient Manuela B. als Anker, hält ihr einen Spiegel vor und hilft ihr, dran zu bleiben am „Für-sich-selbst-Sorgen“. Manuela B. nimmt sich seitdem mehr Zeit für sich, sie meldet sich im Fitnessstudio an. Ihr geht es zunehmend besser.

„Im Gespräch werden die Themen erkannt, und die Blüten verankern die Erkenntnisse unterbewusst auf körperlicher Ebene. Die Themen, die Manuela B. belasteten, sind nicht verschwunden. Sie hat immer noch zwei Kinder und einen selbständigen Mann, dem sie im Büro hilft. Aber sie sieht ihre Situation aus einem anderen Blickwinkel und schafft es auf längere Sicht, innere Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen oder zu lösen. So wird zum Beispiel ihre Mutter inzwischen anderweitig betreut. Das hätte sie damals nie zugelassen. Heute erkennt sie, dass sie zuallererst für sich sorgen muss, wenn sie für andere da sein will. Die Bachblüten bahnen dabei neue Wege.“